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860 Mio € Fehlbetrag  in den Bilanzen deutscher Bauunternehmen durch Pauschalangebote

Pauschalangebote - ob für den Rohbau oder schlüsselfertig - setzen sich immer weiter durch.  Diese für die Bauherren bequeme Methode an Angebote zu kommen, reißt jedes Jahr riesige Löcher in die Bilanzen deutscher Bauunternehmen. Die meisten Firmen erstellen solche Angebote mit einem immensen Zeitaufwand.  Viele Betriebe bemerken den Schaden nicht einmal, weil nur über die tatsächlich durchgeführten Projekte Buch geführt wird. Viel entscheidender sind aber diejenigen Angebote, die nicht den Zuschlag erhalten.

Mengenermittlung als kostenloser Unternehmerservice
In der Tat nimmt die Entwicklung dramatische Züge an. In den letzten Jahren entdecken immer mehr Bauherren, dass sich ein bedeutender Anteil des Architektenhonorars einsparen lässt, indem sie die Auftragsvergabe selbst übernehmen. Natürlich wählt ein Bauherr dabei den für ihn einfachsten Weg: mit unschuldiger Selbstverständlichkeit überlässt er dem Unternehmer eine Kopie der Eingabepläne zur Angebotskalkulation. Diesem bleibt dann nichts anderes übrig, als in aufwendiger Prozedur zunächst die einzelnen erforderlichen Positionen und deren Massen zu ermitteln.
Die Massenermittlung - eigentlich eine honorierte Architektenleistung - wird so immer mehr zum kostenlosen Unternehmerservice. Für den Handwerker ist das ärgerlich. Umso mehr, weil es häufig nicht zum Auftrag kommt.
Tiefe Lücke in der Bilanz
Um die Zahlen zu verdeutlichen, genügt eine einfache Rechnung: Ein durchschnittliches Bauunternehmen (laut Zentralverband des deutschen Baugewerbes ZDB ca. 14 Mitarbeiter) führt im Jahr etwa 5,7 Rohbauten im Pauschalpreis durch. Bei einem gesunden Verhältnis von 8 Angeboten pro Auftrag bedeutet das 45,6 mal kalkulieren. Außerdem werden im Schnitt 11,4 Ausschreibungen im Nachhinein pauschaliert.
Der mittlere Kalkulationsaufwand umfasst die Massenermittlung, das Einholen von Preisen, das Übertragen des Angebotes als Textbeschreibung durch die Sekretärin und das ausdrucken, kuvertieren und versenden. Er beträgt ca. 7 Arbeitsstunden.
Bei einem Stundenlohn von 40 € die Arbeitsstunde entsteht ein jährlicher Kostenaufwand von 15.960 €  durch das Ausarbeiten von Pauschalangeboten. Durch die tatsächlich durchgeführten Projekte fließen 1.596 € wieder zurück.  Bleibt ein Fehlbetrag von 14.364 €.
Derselbe Betrieb führt im Jahr 2,8 schlüsselfertige Projekte im Pauschalpreis durch. Dafür kalkuliert er im Mittel 22,4 Pauschalangebote. Der Kalkulator benötigt für jedes Projekt etwa 25 Arbeitsstunden. Es entsteht ein Kostenaufwand von 22.400 €. Von den tatsächlich durchgeführten Projekten fließen hier wieder 2.800 € zurück. Das ergibt einen Fehlbetrag von 19.600 €.
In der Summe ergibt sich so ein Einsparpotential von 33.960 €, das jedes Jahr nicht nur ungenutzt verstreicht und die Bilanz drückt, sondern in den meisten Fällen dem Geschäftsführer oder Bauleiter an Arbeitszeit und Einkommen  fehlt.
Hochgerechnet auf deutsche Bauunternehmen ergibt dies einen Fehlbetrag in einer Größenordnung von 860 Mio €, der jedes Jahr allein dadurch entsteht, dass Bauunternehmen mit veralteten Methoden Pauschalangebote erstellen. 
Von avaris gibt es eine Bausoftware speziell für diesen Fall
Natürlich ist fraglich, ob die Bauherren mit dieser Vorgehensweise gut beraten sind. Häufig geraten sie dabei an schwarze Schafe. Aber jeder Versuch sich als Unternehmer gegen die Entwicklung zu stemmen käme einem Kampf gegen Windmühlen gleich. Und schließlich wird jeder Auftrag benötigt. Was also tun? Sich mit der Situation abfinden und weiterhin stundenlang Pauschalangebote ausrechnen?
Nein. Denn mit avaris gibt es ein Produkt, das sich dem Problem annimmt: Zwar kann diese Bausoftware  an der Entwicklung nichts ändern. Aber sie kann Bauunternehmer und Handwerker davor bewahren, weiterhin einen Großteil ihrer Zeit und Energie für solche Angebote verschwenden zu müssen.
Die avaris Schnellkalkulation arbeitet mit intelligenten Gebäudemodellen, die die logischen Zusammenhänge reeller Gebäude abbilden. Pauschalangebote werden so im Minutentakt erledigt, und zwar mit einer detaillierten Massenermittlung. Bei Bedarf können Sie das Aufmaß durch eine grafische Mengenermittlung unterstützen, d.h. es können zusätzlich Eingabepläne eingescannt und am Bildschirm abgegriffen werden. Die Vorgehensweise der Schnellkalkulation ist auf Geschwindigkeit und Präzision ausgelegt. Die Berechnungsergebnisse der Mengenermittlung können mit derselben Software sofort zu Ausschreibungen und Angeboten weiterverarbeitet werden. Diese LV's können Sie anschließen ausdrucken oder per Knopfdruck an Ihr Kalkulationsprogramm oder eine AVA weiterleiten.
Informationen zu avaris finden Sie auf dieser Internetseite. Sie können kostenlos und unverbindlich eine Probesoftware downloaden, mit der Sie sofort einsteigen und arbeiten können.